E-Mail-Korrespondenz – kurz, klar und kreativ? Sprachliche Entwicklungen im Zeitalter der Digitalisierung

02.09.2018
Magdeburg, Hotel Ratswaage
Uhrzeit: 10:00 - ca. 15:30 Uhr

Referent: Dr. Steffen Walter, Verhaltens- und Korrespondenztraining

Zielgruppe: Geschäftsführer/innen, Vorstände und Mitarbeiter/innen, die
mit der speziellen Materie befasst sind

Teilnehmer: ca. 15 - 25 Personen

Anmeldeschluss: 26.08.2019

Ziele/Inhalte:

1. Ausgangssituation

Die E-Mail-Korrespondenz erobert mehr und mehr das Terrain. Viele
Kunden bzw. Geschäftspartner schreiben eine „lockere E-Mail“ und er-
warten eine Antwort in den nächsten 30 Minuten. Das stellt viele Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter vor neue sprachliche Herausforderungen.

Wie schreibe ich eine korrekte und aussagekräftige E-Mail?

· Wie kurz darf man schreiben? Welcher Grad der Vertrautheit ist ange-
  bracht?
· Individuelle E-Mail-Korrespondenz? Der Abschied vom Musterbrief?
· Wann ist ein Brief aus rechtlichen Gründen besser angebracht?
· Einfache oder leichte Sprache einsetzen? Oder beides?
· Welche Potenziale bietet die Sprache für diese neue Form der Korres-
  pondenz? 

E-Mails sollten individuell, kurz und verständlich formuliert sein. Die
Empfänger möchten im Zeitalter der Informationsflut vor allem schnell
und präzise informiert werden.

2. Seminarziele

- Die Teilnehmenden schärfen ihr Fingerspitzengefühl zur sprachlich
  kommunikativen Netiquette in der E-Mail-Korrespondenz. Sie kennen
  Vorteile und Grenzen der E-Mail.
- Die Teilnehmenden sind in der Lage, E-Mails individuell, kurz und präg-
  nant zu formulieren. Sie können sich auf die entsprechende sprachliche
  Wellenlänge einstellen.
- Die Teilnehmenden können ihr Anliegen in einer E-Mail verständlich und
  überzeugend darstellen. Dabei schreiben sie serviceorientiert.
- Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kenntnisse über Normen der Korres-
  pondenz, die auch in der E-Mail bedeutsam sind bzw. bedeutsam werden
  (Zahlenschreibweisen, Abkürzungen, Schreibung mit Bindestrich).
- Die Teilnehmenden kennen Trends in der sprachlichen Entwicklung,
  z. B. zu gendergerechten Anredeformen. Sie können diese Trends in
  ihren eigenen und unternehmensspezifischen Schreibstil integrieren.

3. Programm

E-Mail-Netiquette

- Sprachliche Entwicklungen integrieren,
- Normen einhalten und kreative Freiräume nutzen,
- Entwicklung einer Kurzsprache,
- Professioneller Umgang mit Antwortzeiten.

Knotenpunkte der E-Mail

- Der Betreff als Orientierung,
- Entwicklungstrends bei Anrede und Gruß,
- Einleitung – nicht bürokratisch,
- Einfache Sprache im Hauptteil,
- Etwas Persönliches zum Schluss.

Stilistische Tendenzen

- Leserorientierung mit „Du“/“Sie“,
- Konjunktivformen als Diplomatie nutzen,
- Einfache oder leichte Sprache (verständlich und präzise),
- Zeitgemäße Formulierungen ohne bürokratische Floskeln.

Normen der Korrespondenz

- Zahlenschreibweisen,
- Schreibung und Verwendung von Abkürzungen,
- Bindestrichschreibungen,
- Symbole und weitere Zeichen.

Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Durchführung der Seminarveran-
staltung ein Zertifikat.

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