!ENTFÄLLT! Vollstreckungsrecht aktuell!

20.04.2020
Magdeburg, Hotel Ratswaage
Uhrzeit: 10:00 – ca. 15:30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation wurde diese Veranstaltung abgesagt.

 

Referent: Frank Däumichen, Geschäftsführer Gesellschaft für innovatives Forderungsmanagement mbH

Zielgruppe: Geschäftsführer/innen, Vorstände und Mitarbeiter/innen, die mit der speziellen Materie befasst sind

Teilnehmer: ca. 15 – 25 Personen

Anmeldeschluss: 14.04.2020

Ziele/Inhalte:

Noch nie war die Rechtsprechung zum Vollstreckungsrecht so „lebhaft“ wie seit Einführung
der Reform zur Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung. Auch der BGH gibt immer mehr Richtlinien zum allgemeinen Vollstreckungsrecht und zum amtlichen Formular für die Zwangsvollstreckung vor.

Fakt ist, dass jeder erteilte Vollstreckungsauftrag Kosten auslöst, aber auch gleichzeitig im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung beantragt werden sollte bzw. muss. Nur diese Kombination bringt eine Kostenersparnis und eine erfolgreiche Zwangsvollstreckung.

In diesem Seminar möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Rechtsprechung informieren und gleichzeitig praktische Tipps zur Verfügung stellen, um den Vollstreckungsauftrag zu optimieren und eine sichere Argumentation gegenüber den Gerichtsvollziehern zu haben.

Dazu gehört unter anderem eine BGH-Entscheidung, die eine Richtlinie vorgegeben hat, wie sich der Gerichtsvollzieher bei der Weitergabe einer neuen Anschrift des Schuldners gegenüber dem Gläubiger zu verhalten hat. Weiterhin hat der BGH eine sehr interessante Entscheidung getroffen, die den Gläubigern eine neue und kostensparende Vollstreckungsmöglichkeit im Bereich der Drittauskünfte (Auskunftsersuchen Modul M) gibt.

Ebenso gibt es wichtige OLG-Entscheidungen, die positiv für die Gläubiger ausgelegt wurden, unter anderem wenn der Schuldner unbekannt verzogen ist und der Gerichtsvollzieher dennoch eine Gebühr für den Versuch einer gütlichen Einigung berechnet. Auch die Frage, ob der Gläubiger die persönliche Zustellung der Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft ausschließen kann, wurde beantwortet.

Das Bundesverfassungsgericht hat den Schuldnerschutz nach § 765a ZPO erheblich gestärkt. Diese Entscheidung kann erhebliche Auswirkungen auf die Zwangsvollstreckung, insbesondere in Räumungsverfahren, haben. Wie in der Praxis damit umzugehen ist, werden wir Ihnen in diesem Seminar erläutern.

Nutzen Sie die aktuellen Tipps für Ihre tägliche Praxis und bringen Sie sich auf den aktuellen Stand der Rechtsprechung!

Agenda:

  • Erhält der Gläubiger die neue Anschrift vom Gerichtsvollzieher, wenn eine Auskunftssperre vorliegt?
  • Darf der Gerichtsvollzieher eine Gebühr für den Versuch einer gütlichen Erledigung berechnen, wenn der Schuldner unbekannt verzogen ist?
  • Modul K 3! Ist eine Gebühr für eine erfolglose Zwangsvollstreckung berechtigt, wenn sich keine pfändbare Habe aus dem Vermögensverzeichnis ergibt?
  • Kann die persönliche Zustellung der Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft ausgeschlossen werden?
  • Darf die Gebühr für eine gütliche Erledigung berechnet werden, obwohl der Gläubiger diese mit Modul F ausgeschlossen hat?
  • Muss die amtliche Forderungsaufstellung beim Vollstreckungsauftrag immer ausgefüllt werden?
  • BGH entscheidet zum amtlichen Formular beim Vollstreckungsauftrag!
  • Bundesverfassungsgericht stärkt den Schuldnerschutz, dadurch kann es zu erheblichen Problemen in der Zwangsvollstreckung (Räumung) kommen!

Die Veranstaltung erfüllt die Anforderungen von fünf Weiterbildungsstunden gemäß § 34c GewO und § 15b MaBV.

Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Durchführung der Seminarveranstaltung ein Zertifikat.

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